ls Handwerker der heutigen Zeit übe ich meinen Beruf mit der gleichen Liebe und Begeisterung aus wie die alten Meister. Und so gelingt es immer wieder - gerade durch die Kenntnis der traditionellen Arbeitsweise und darauf aufbauend - mit Freude und Kreativität Neues zu schaffen. So wird das Handwerk zur Kunst.
Durch meine Ausbildung zum Ingenieur* und meine langjährigen Arbeiten als Instrumentenbauer - von der einfachsten Lyra bis hin zur großen, dreireihigen Harfe der Barockzeit - glaube ich, daß es mir in besonderem Maße möglich ist "Maßgeschneidertes" nach den Vorstellungen der Musiker zu bauen. Diese Art des Instrumentenbaus erfordert meine ganze Aufmerksamkeit und mein ganzes Einlassen auf Mensch und Klang.

*Ingenieur: aus dem lat. "ingeniosus": scharfsinnig; und spätlat. "Genius": feuriger Schöpfergeist; und "Ingenium": Erfindungskraft, Schöpferkraft

Aus dem §4 der Resolution des internat. Kongresses für Ingenieurausbildung 1947: "In der schöpferischen Arbeit des Ingenieurs offenbart sich nicht minder als in den Werken der Dichter der göttliche Funke der Idee, dem Ehrfurcht gebührt."

 

 

Geboren inmitten der Lienzer Dolomiten 1958.
Die Kindheit verbrachte ich in der Draßnitz in Kärnten. (Gegend früherer Bleibergwerke)
die Jugend- und Schulzeit in Hall in Tirol (wie der Name schon sagt: bei den Salzbergwerken) wohne jetzt mit meiner Familie in Schwaz (Gebiet der größten Silbermine des späten Mittelalters)

Zuerst Ausbildung zum Maschinenbautechniker und Ingenieur
Dann Harfenstudium bei Margarete Kantuscher, Innsbruck
Gleichzeitig auch Beginn des Instrumentenbau-Handwerks seit 1993.
Spielt Harfe und Schlüsselfiedel beim Duo Harpacadabra.

ür die Zukunft habe ich mir noch viele ehrgeizige Ziele gesteckt, wie z.B. die Weiterentwicklung großer und leichtgewichtiger, mehrreihiger Metallsaitenharfen. Ich lade Sie herzlich ein mich wieder zu besuchen, sei es auf dieser Internet-Seite oder in meiner Werkstatt voll Licht, Luft, Klang und wohlriechenden Hölzern.

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Wo die Harfen herkommen