gehört neben den Trommeln und den Blasinstrumenten zu den ältesten Instrumenten der Menschheit. Wir finden sie in vielen Kulturen und Epochen. Die ersten Darstellungen kennen wir aus der ägyptischen Kultur - aus der Zeit ca. 2800 Jahre v. Chr.
Nie hatte die Harfe ein einheitliches Erscheinungsbild bezüglich ihrer Bauweise,
der Saitenanzahl wie auch des Saiten- und Holzmaterials.

Seit Urzeiten war die Harfe mit ihrem Saitenklang ein Instrument zur Begleitung
kosmisch-magischer Rituale und ein wesentliches Instrument für die Heilung der Seele.
Wir erinnern uns an König David - oder dem Zauberer Merlin mit seiner Harfe.

 

hat als Ausdruck einer Jahrtausende alten Kultur das Gesellschaftsleben in Stadt und Land nachhaltig geprägt.
Bereits zur Zeit der Pharaonen standen jene Handwerker in hohen Ehren, die auserwählt waren, die ewigen Wohnstätten im Tal der Könige zu errichten.

In diese Gemeinschaft der Handwerker in Deir-el-Medineh (die "Stätte der Wahrheit"), die der Göttin Maat dienten und unter dem Schutz der Göttin Hathor standen, konnte man nur aufgenommen werden, wenn man
ein "Sedjem asch" war (altägypt.: "Der, der den Ruf vernommen hat").


n späteren Zeiten, im Mittelalter, gibt es dann bei uns in Europa schon klare Anzeichen eines geordneten Handwerkswesens. Zahlreiche Urkunden und Dokumente belegen den frühen Bestand unsere Zünfte. Sie zeugen von der Bedeutung und vom hohen Standesbewußtsein des Handwerks im Alltagsleben.

Zum Berufsbild des Handwerkers gehört seit seinen Ursprüngen auch eine bestimmte Standesehre. Werte wie Aufrichtigkeit, Können, Fleiß, Verläßlichkeit und Augenmaß galten für die Aufnahme in die Zünfte als Voraussetzung.

 

 

Der Nachbau der goldenen Lyra von Ur:

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